Es müssen nicht immer illegale Fälschungen oder Plagiate sein, auf die man hereinfällt. Oft gibt man zu viel Geld für Produkte aus, welche man für Markenartikel hält, die sich später als Billigprodukt herausstellen.
Daher ist eindeutig zwischen Fälschung und No-Name-Produkt zu unterscheiden. Fälschungen erkennt man hauptsächlich an der schlechten Verarbeitung, bei Textilien und Schuhen sind dies oft Ziehfäden, Fehler im Logo, mangelnde Siegel/Aufkleber und schlecht verarbeitete Nähte. Generell liefert der Preis bereits eine grobe Richtschnur. Wenn ein Schnäppchen zu gut aussieht, um wahr zu sein, dann ist es das meistens auch. Man sollte daher seinen gesunden Menschenverstand walten lassen und sich nicht von einem Schnäppchen-Eifer leiten lassen, für den man am Ende nur draufzahlt, zum Beispiel durch die Schwermetalle und Weichmacher in nachgemachten Produkten.
Bei Nahrungsmitteln ist es allerdings wesentlich spannender. Viele große Hersteller produzieren (in der Rezeptur nahezu unveränderte) Lebensmittel unter anderem Namen für Discounter wir Lidl, Aldi, Netto oder auch Eigenmarken von Vollsortiment-Supermärkten wie Rewe. Aufschluss über den echten Hersteller gibt dabei die EG-Kennung, welche auf Produkten mit tierischen Inhaltsstoffen vorhanden sein muss. Ein Beispiel dafür wäre der ‘Pic Frisch’-Frischkäse vom Lidl, welchen es auch 40% teurer bei unveränderter Rezeptur im Supermarkt unter dem Namen ‘Exquisa’ gibt.
Als kritischer Verbraucher sollte man daher genau hinschauen. Nicht nur, um seinen Geldbeutel zu schonen, sondern auch, um seine Gesundheit nicht zu ruinieren.
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